Emulgatoren

Emulgatoren sind grenzflächenaktive Verbindungen, die es ermöglichen, zwei nicht miteinander vermisch bare Flüssigkeiten, z.B. Wasser und Öl zu stabilisieren. Die bekanntesten Emulgatoren sind Lecithine. Sie werden aus Soja, Eigelb oder anderen Ölsaaten gewonnen und bei der Herstellung von Soßen und Mayonnaisen verwendet. Mono- und Diglyzeride werden häufig bei Kochstreichwürsten eingesetzt, um einen Fett- bzw. Geleeabsatz zu verhindern.

Zusammenfassend kann man sagen, die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen ermöglicht Lebensmittelherstellern die vielfältigsten Kundenwünsche zu erfüllen. Bei einem sachgemäßen Einsatz von Lebensmittelzusatzstoffen besteht keine Täuschungs- oder Gesundheitsgefahr für den Konsumenten. Vielmehr ist sogar die Nichtverwendung dieser Stoffe problematisch, weil z.B. Antioxidantien wertvolle Bestandteile wie ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Aromastoffe vor einem Abbau schützen oder Konservierungsmittel das Wachstum von Schimmelpilzen und damit die Bildung von gefährlichen Giftstoffen vermeidet.
Die Einhaltung der bestehenden Vorschriften nehmen die zuständigen Überwachungsbehörden sehr genau. Auch dies ist eine Garantie für die Sicherheit unserer Lebensmittel. Viele alte Rezepte zur Herstellung von Lebensmitteln machen sich bewusst den darin enthaltenen natürlichen Gehalt an Zusatzstoffen zunutze.